{"id":1130,"date":"2017-07-01T19:49:49","date_gmt":"2017-07-01T17:49:49","guid":{"rendered":"https:\/\/speefak.spdns.de\/www.cc-trade.info\/?p=1130"},"modified":"2018-01-24T00:17:07","modified_gmt":"2018-01-23T23:17:07","slug":"der-regelmaessige-zusammenbrach-der-fiatwaehrungssysteme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speefak.spdns.de\/www.cc-trade.info\/der-regelmaessige-zusammenbrach-der-fiatwaehrungssysteme\/","title":{"rendered":"Der regelm\u00e4\u00dfige Zusammenbruch der Fiatw\u00e4hrungssysteme"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wenn eins sicherer als die Rente ist, dann der regelm\u00e4\u00dfige Zusammenbruch jedes Fiatw\u00e4hrungsystems das bisher entstanden ist. Dabei erfolgt der Reset nach einer mathematischen Grundlage im Schnitt alle 80 Jahre. So kommt jeder Mensch in den fragw\u00fcrdigen Genuss so ein historisches Ereignis zu erleben &#8211; allerdings meist nur einmal im Leben, um nicht daraus lernen zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Durch die Verwendung von Fiatgeld, laufen Volkswirtschaften regelm\u00e4\u00dfig in eine \u00dcberschuldungsfalle, da die Ertr\u00e4ge der mit Fiatgeld finanzierten Investitionen letztlich nicht ausreichen, die steigenden Schulden auszugleichen. Sobald sich die Rezession \/ Depression mit all ihren unerfreulichen Folgen, wie strauchelnde Staaten und Banken und steigender Arbeitslosigkeit, abzeichnet, versuchen Regierende und Regierte, der unvermeidlichen Rezession \/ Depression durch die Ausgabe von noch mehr Krediten und Fiatgeld zu immer tieferen Zinsen zu entkommen. Aktuell befindet sich das Euro-Fiatsystem sogar im negativ Zinsbereich, indem f\u00fcr die Hinterlegung von Geld bei Banken kein Ertrag erwirtschaftet wird sondern Verlust entsteht. Kurz : Geld bei der Bank zu deponieren kostet Geld. Einzig und allein die Tatsache, dass Banken durch eine Mindestreserve von derzeit 2%, finanziert aus den Einlagen der Kunden, immer mehr Kredite vergeben k\u00f6nnen, bewirkt dass die Volkswirtschaften von all dem noch nichts bemerken &#8211; Au\u00dfer einem Zinsniveau von fast 0%.<\/p>\n<p>Die Missst\u00e4nde werden also mit den Mitteln bek\u00e4mpft, die sie verursacht haben. Das ist nat\u00fcrlich in h\u00f6chstem Ma\u00dfe unvern\u00fcnftig. Warum aber geschieht es dennoch, und zwar mit erschreckender Kontinuit\u00e4t? Um diese Frage zu beantworten, muss man sich vor Augen f\u00fchren, dass das Fiat-Geldsystem, wenn es erst einmal in Gang gesetzt ist, eine immer gr\u00f6\u00dfere Zahl von Menschen geradezu abh\u00e4ngig macht.<\/p>\n<p>So wird sich im Zuge eines Fiat-Geldsystems der Staatsapparat ohne gr\u00f6\u00dferen Widerstand immer weiter zu Lasten der Privatwirtschaft ausbreiten. Eine wachsende Zahl von Menschen h\u00e4ngt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter am Tropf der staatlichen Umverteilungs- und Transfermaschinerie. Dies betrifft in erster Linie Staatsangestellte, Bezieher staatlicher Renten- und F\u00f6rderzahlungen, sowie Unternehmen und ihre Besch\u00e4ftigten, die von \u00f6ffentlichen Auftr\u00e4gen profitieren. Nat\u00fcrlich geh\u00f6ren auch Sparer dazu, die ihre Lebenseink\u00fcnfte in Fiat-Geld oder Staats- und Bankenanleihen anlegen. Und nicht zuletzt ist nat\u00fcrlich die Banken- und Finanzbranche ein gl\u00fchender Anh\u00e4nger des Fiat-Geldes, denn es spielt ihnen k\u00fcnstlich hohe Gewinne und Geh\u00e4lter zu.<\/p>\n<p>Sie alle werden zu Bef\u00fcrwortern des finanzstarken Staates und eines zahlungsf\u00e4higen Finanzsystems. Wenn sie in einer gro\u00dfen Finanz- und Wirtschaftskrise vor die Wahl gestellt werden, Staaten und Banken Pleite gehen zu lassen oder aber die Geldmenge weiter zu erh\u00f6hen, werden sie sich f\u00fcr die zweite Option und gegen Ersteres entscheiden. Mit anderen Worten: Das Fiat-Geldsystem erzeugt eine politik-\u00f6konomische Anreizstruktur, die die Weichen der Gesellschaftsentwicklung in letzter Konsequenz in Richtung hoher Inflation oder gar Hyperinflation stellt, wie es zuletzt 1928 geschehen ist und rund 70 Jahre sp\u00e4ter erneut. Im Gegensatz zu dem Reset von 1928 ist der von 2008 jedoch durch den zuvor eingef\u00fchrten Euro abgemildert worden. Daf\u00fcr bezahlt nun der gesamte Euroraum, allen voran Griechenland, Portugal und Irland, dessen Volkswirtschaften aus o.g. Gr\u00fcnden permanent neue Kredite bewilligt werden.<\/p>\n<p>Um die Problematik zu entsch\u00e4rfen, macht es wenig Sinn auf Staaten und ihre B\u00fcrokraten zu setzen, sondern eher auf produktiven Kr\u00e4fte des Wettbewerbs. Der freie Wettbewerb ist bekanntlich die beste Art und Weise, bessere und g\u00fcnstigere Probleml\u00f6sungen hervorzubringen. Der freie Wettbewerb gibt jedem die M\u00f6glichkeit, das Gut nachzufragen, das seinen Bed\u00fcrfnissen am besten entspricht. Und er gibt jedem Anbieter die M\u00f6glichkeit, Angebote bereitzustellen, um die Bed\u00fcrfnisse der Nachfrage bestm\u00f6glich zu befriedigen.<\/p>\n<p>Zudem m\u00fcssen die Menschen aber erst einmal die eigentliche Problematik verstehen, die anhand einem simplen Beispiels schnell dargelegt werden kann :<\/p>\n<p><em>Eine Bank gibt 1000 Fiateinheiten zu 2% Zinsen p.a. ( per Anno, pro Jahr ) an 100 Personen heraus. Innerhalb diesen einen Jahres steigt oder singt der anf\u00e4ngliche Besitz von 10 Einheiten <\/em><em>durch Handel der Personen untereinander, je nachdem wie gut oder schlecht jede der 100 Personen gewirtschaftet hat. Eine Person hat z.B. nun 20 Einheiten eine Andere noch 5. Volkswirtschaftlich spielt es keine Rolle ob eine Person Gewinne oder Verluste eingefahren hat, da immer 1000 Einheiten in Umlauf sind. Um nach einem Jahr aus Sicht der Bank den gesamten Geldbestand zu gl\u00e4tten ( auszugleichen ) werden jetzt aber besagte 1000 Einheiten PLUS 20 Einheiten aus dem Zinsertrag ben\u00f6tigt. Und genau da liegt das Problem : Es gibt nur 1000 Einheiten und somit muss sich mindestens eine Person mit 20 Einheiten bei einer anderen Person verschulden. Und dann geht das ganze Spiel von vorne los &#8211; jetzt aber mit 1020 statt 1000 Einheiten. <\/em><\/p>\n<p>Das Wettbewerbsprinzip gilt f\u00fcr Geld genauso wie f\u00fcr jedes andere Gut auch. Gutes Geld entsteht im freien Wettbewerb. Ein marktwirtschaftlicher W\u00e4hrungswettbewerb, wie er zum Beispiel von Friedrich August von Hayek (1899 \u2013 1992) empfohlen wurde oder wie er durch die Kryptow\u00e4hrungen z.Z. entsteht, kann den \u00dcbeln, die die Fiatgeldsysteme verursachen, wirksam die Stirn bieten und Staaten, Unternehmen und Volkswirtschaften aus der Abh\u00e4ngigkeit von Banken und Spekulanten befreien.<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"watch-title-container\" style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/T-iH4wUC-bo\" width=\"600\" height=\"400\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn eins sicherer als die Rente ist, dann der regelm\u00e4\u00dfige Zusammenbruch jedes Fiatw\u00e4hrungsystems das bisher entstanden ist. Dabei erfolgt der Reset nach einer mathematischen Grundlage im Schnitt alle 80 Jahre. 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