{"id":2611,"date":"2014-06-10T15:35:11","date_gmt":"2014-06-10T13:35:11","guid":{"rendered":"http:\/\/speefak.spdns.de\/oss_lifestyle\/?p=2611"},"modified":"2026-01-17T22:09:18","modified_gmt":"2026-01-17T21:09:18","slug":"entfernte-dateisysteme-mit-autofs-dynamisch-als-netzlaufwerk-einbinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/speefak.spdns.de\/oss_lifestyle\/entfernte-dateisysteme-mit-autofs-dynamisch-als-netzlaufwerk-einbinden\/","title":{"rendered":"Entfernte Dateisysteme mit autofs dynamisch als Netzlaufwerk einbinden"},"content":{"rendered":"<p>Autofs ist ein auf dem Programm automount basierendes Werkzeug, um Netzwerkfreigaben bei Zugriff automatisch ins System einzuh\u00e4ngen und nach einer vordefinierten Zeit wieder aus dem System auszuh\u00e4ngen. Autofs greift dabei mithilfe weiterer Programme auf verschiedene Netzwerkprotokolle wie z.b. samba ( MS ), nfs (Linux), sshfs (MS\/Linux\/Apple), Webdav (Netzverzeichnisse), ftp, uvm zu. Autofs ist unabh\u00e4ngig von der grafischen Benutzeroberfl\u00e4che, f\u00fcr nahezu alle Linux Systeme sowie Desktopumgebungen nutzbar und die Mountpunkte k\u00f6nnen frei gew\u00e4hlt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">\n<h2>Grundlagen <a id=\"overview\"><\/a><\/h2>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: left;\">\n<h2>Installation<\/h2>\n<\/td>\n<td style=\"text-align: left;\">\n<h2>Konfiguration<\/h2>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#Netzwerkfreigaben\">Netzwerkfreigaben<\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#Installation\">Installation<\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#AUTOFS Deamon einrichten\">AUTOFS Deamon einrichten<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#Public-Key-Authentifizierung\">Public Key Authentifizierung (sshfs)<\/a><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#Konfigurationsbeispiel\">Konfigurationsbeispiel<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#Fehlerquellen\">Fehlerquellen<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#User &amp; Gruppen ID f\u00fcr sshfs mounts\">User &amp; Gruppen ID f\u00fcr sshfs mounts<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><\/td>\n<td style=\"text-align: left;\"><a href=\"#Bugreport\">Bugreport<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/td>\n<td style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/td>\n<td style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr \/>\n<h2 id=\"Netzwerkfreigaben\" style=\"text-align: center;\">Netzwerkfreigaben<\/h2>\n<p>Der \u00fcbliche Weg, Partitionen beim Systemstart automatisch statisch einzubinden, ist ein Eintrag in der Datei <strong>\/etc\/fstab<\/strong>. Die fstab bietet jedoch nicht die dynamischen Funktionen wie autofs (automatisches einh\u00e4ngen bei \u00d6ffnen des Verzeichnisses). Besteht noch keine Netzwerkverbindung, wird der Bootvorgang aufgrund eines falschen Eintrags angehalten und das System startet nicht sauber bzw. stoppt den Bootvorgang. Mit Autofs werden die Dateisysteme unabh\u00e4ngig vom Systemstart erst dann eingeh\u00e4ngt, wenn auf sie zugegriffen wird und nach einer frei definierbaren Zeit automatisch wieder ausgeh\u00e4ngt, wenn kein Zugriff mehr erfolgt.<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene M\u00f6glichkeiten Verzeichnisse oder Netzwerkfreigaben in das System einzuh\u00e4ngen (mounten)<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<th>Methode<\/th>\n<th>Vorteile<\/th>\n<th>Nachteile<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>\/etc\/fstab<\/strong><\/td>\n<td>&#8211; Keine weiteren Programme n\u00f6tig<\/td>\n<td>&#8211; System unterbricht Startvorgang bei Fehlern<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>FUSE<\/strong><\/td>\n<td>&#8211; Unterst\u00fctzt verschiedene Module\/Standards (z.\u202fB. cifs, nfs, sshfs, webdav, ftp) &#8211; Keine Root-Rechte n\u00f6tig<\/td>\n<td>&#8211; Keine \u00dcberpr\u00fcfung\/Validierung der Quelle &#8211; Kein automatisches Ein-\/Aush\u00e4ngen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>sshfs<\/strong><\/td>\n<td>&#8211; Verschl\u00fcsselte Daten\u00fcbertragung &#8211; Einfache Userverwaltung \u00fcber Systemuser<\/td>\n<td>&#8211; Kein automatisches Ein-\/Aush\u00e4ngen bei Zugriff auf Ordner<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>autofs<\/strong><\/td>\n<td>&#8211; Kombination der oben genannten M\u00f6glichkeiten &#8211; Automatisches Ein-\/Aush\u00e4ngen bei Zugriff\/Inaktivit\u00e4t &#8211; Mountpunkte frei w\u00e4hlbar &#8211; Mit weiteren Programmen f\u00fcr viele Dienste nutzbar<\/td>\n<td><em>(kein spezifischer Nachteil genannt)<\/em><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><br \/>\n<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 id=\"Public-Key-Authentifizierung\">Public Key Authentifizierung (sshfs)<\/h2>\n<p>Das Einh\u00e4ngen mithilfe von sshfs erfordert die Eingabe des Nutzernames und des Passwortes f\u00fcr den Login. Die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Public-Key-Authentifizierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Public-Key-Authentifizierung<\/a> bietet hier eine komfortable M\u00f6glichkeit die Passwortabfrage mittels eines Schl\u00fcsselpaares (dessen Authentifizierung wesentlich sicherer ist, als der Login mit einem Passwort) zu umgehen. Der Login erfolgt jetzt mittels Benutzernahmen und Abgleichung der Schl\u00fcssel (bei Erstellung des Schl\u00fcsselpaares KEIN Passwort eingeben, da sonst der Schl\u00fcssel zus\u00e4tzlich noch mit einem Passwort gesichert wird, welches bei jeder Verbindung eingegeben werden muss; es wird davon ausgegangen, dass das Konto f\u00fcr den Nutzer auf dem Server bereits erstellt wurde). Mit folgendem Befehl wird ein Schl\u00fcsselpaar erzeugt und der \u00f6ffentliche Schl\u00fcssel auf dem Server hinterlegt.<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">ssh-keygen &amp;&amp; ssh-copy-id &lt;USER&gt;@&lt;TARGET_IP\/TARGET_DOMAIN&gt;<\/pre>\n<p>Der Login ist jetzt ohne Passworteingabe \u00fcber die erstellen Schl\u00fcssel m\u00f6glich. Bei der Nutzung von autofs ohne explizite Angabe der SSH Schl\u00fcsseldateien (Parameter IdentityFile=\/home\/&lt;USER&gt;\/.ssh\/id_rsa,UserKnownHostsFile=\/home\/&lt;USER&gt;\/.ssh\/known_hosts) muss die Public-Key-Authentifizierung mit dem Host\/Server als root erfolgen, da der autofs Dienst mit root Rechten gestartet wird und somit die root Pfade f\u00fcr die Public-Key-Authentifizierung gelten (\/root\/.ssh\/&#8230;).<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 id=\"Installation\" style=\"text-align: center;\">Installation<\/h2>\n<p>Folgender Befehl installiert autofs, sshfs, curlftpfs und Fuse ( ggf m\u00fcssen f\u00fcr samba, nfs, oder weitere Freigaben die entsprechenden Programme installiert werden ) :<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">sudo apt-get install fuse-emulator-utils autofs sshfs curlftpfs<\/pre>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2>AUTOFS Deamon einrichten<\/h2>\n<ol>\n<li>Mountpunkte erstellen<br \/>\nIn der <strong>\/etc\/auto.master<\/strong> werden die Verzeichnisse angegeben, in denen autofs die Mountpunkte der entfernten Dateisysteme erstellt. Verzeichnisse\/Mountpunkte die bereits innerhalb der in der \/etc\/auto.master angeben Pfade existieren sind nach dem Starten von autofs nicht mehr zug\u00e4nglich, da autofs dort via mapper die Mountpunkte neu erstellt. Daher sollte ein Verzeichnis unterhalb von \/mnt\/ oder \/media angelegt werden.<\/li>\n<li>Die \/etc\/auto.master Datei<br \/>\nIn der \/etc\/auto.master Datei werden die Hauptpfade und globalen Optionen f\u00fcr autofs konfiguriert. Der Aufbau ist wie folgt :<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">KEY MAP -OPTIONS<\/pre>\n<p>Das erste Feld (&#8220;KEY&#8221;) bezeichnet ein Mountverzeichnis, in dem die einzelnen Mountpunkte beim Einbinden automatisch generiert werden. Im zweiten Feld (&#8220;MAP&#8221;) wird dem betreffenden Mountverzeichnis eine Map-Datei mit den jeweils g\u00fcltigen Mountoptionen zugeordnet. Im dritten Feld (&#8220;OPTIONS&#8221;) k\u00f6nnen bei Bedarf noch Optionen angegeben werden, die f\u00fcr alle in der Mapdatei aufgef\u00fchrten Mountpunkte gelten. Die in den einzelnen Mapdateien angegebenen Namen f\u00fcr die einzelnen Mountpunkte gelten relativ zum in der Mastermapdatei angegebenen Mountverzeichnis.<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">\/mnt\/autofs \/etc\/auto.misc uid=1000,gid=1000,--timeout=30,--ghost<\/pre>\n<p>Die o.g. Zeile in der \/etc\/auto.master Datei definiert als Hauptverzeichnis \/mnt\/autofs auf dem lokalen Rechner. Die Logindaten sind in der \/etc\/auto.misc hinterlegt. Darauf folgen die globalen Optionen die f\u00fcr alle in der \/etc\/auto.misc definierten Verzeichnisse gelten. Die UID und GID Werte lassen sich mithilfe des Befehls <strong>cat \/etc\/passwd | grep &lt;USER&gt;<\/strong> auslesen.<\/li>\n<li>Die Logindaten in \/etc\/auto.misc<br \/>\nNachdem in der \/etc\/auto.master die lokalen Verzeichnisse und globalen Optionen festgelegt wurden, fehlen jetzt noch die Logindaten f\u00fcr die entfernten Verzeichnisse\/Server. Diese werden abh\u00e4ngig von den in der \/etc\/auto.master definierten Pfaden angelegt. Der grundlegende Aufbau der auto.misc sieht wie folgt aus :<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">LOCALDIR -OPTIONS REMOTEDIR\/REMOTEDESTINATION<\/pre>\n<p>Localdir gibt das von autofs automatisch erstellte Verzeichnis unterhalb des in der \/etc\/auto.master definierten Pfades an ( \/mnt\/autofs\/LOCALDIR). In dem Feld Options k\u00f6nnen weitere Optionen angeben werden, die nur f\u00fcr das entsprechende Verzeichnis gelten (nicht global). Unter Remotedir wird der Login angegeben, wobei auf die etwas andere Syntax zu achten ist. Die generelle Syntax f\u00fcr verschiedene Dateisysteme (sshfs, ftp etc.) lautet wie folgt:<\/p>\n<pre class=\"lang:sh decode:true\">Mountpoint &lt;Optionen externer Programme&gt; :&lt;externes programm&gt;\\#&lt;remote user&gt;\\:&lt;remote user password&gt;\\@&lt;remote host&gt;<\/pre>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">Archiv -fstype=fuse,rw,nodev,nonempty,noatime,allow_other,follow_symlinks,max_read=65536,IdentityFile=\/home\/&lt;USER&gt;\/.ssh\/id_rsa,UserKnownHostsFile=\/home\/&lt;USER&gt;\/.ssh\/known_hosts :sshfs\\#&lt;USER&gt;@&lt;HOST&gt;:\/&lt;HOSTDIRECTORY&gt;<\/pre>\n<\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2 id=\"Konfigurationsbeispiel\">Konfigurationsbeispiel:<\/h2>\n<p>Remote Dateisystem: sshfs<br \/>\nUser auf server: media<br \/>\nUser auf Client: myname<br \/>\nServer IP: 192.168.1.100<br \/>\nServer Verzeichnis: \/mnt\/Archiv_Host<br \/>\nAutofs Hauptverzeichnis: \/mnt\/autofs<br \/>\nAutofs Mountverzeichnis: \/mnt\/autofs\/Archiv_Client<\/p>\n<p>Public keys aktivieren:<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">ssh-keygen &amp;&amp; ssh-copy-id media@192.168.1.100:<\/pre>\n<p>Inhalt der \/etc\/auto.master:<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\"> \/mnt\/autofs   \/etc\/auto.misc   --timeout=30,--ghost<\/pre>\n<p>Inhalt der \/etc\/auto.misc f\u00fcr sshfs:<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">Archiv_Client -fstype=fuse,rw,nodev,nonempty,noatime,allow_other,follow_symlinks,max_read=65536,IdentityFile=\/home\/myname\/.ssh\/id_rsa,UserKnownHostsFile=\/home\/myname\/.ssh\/known_hosts :sshfs\\#media@192.168.1.100:\/mnt\/Archiv_Host<\/pre>\n<p>Inhalt der \/etc\/auto.misc f\u00fcr curlftps:<\/p>\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">Archiv_Client -fstype=fuse,allow_other :curlftpfs\\#media@192.168.1.100<\/pre>\n<address><span style=\"font-size: 10pt;\">*getestet mit Ubuntu 14.04|16.04, Debian 7|8|9|10<\/span><\/address>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 id=\"Fehlerquellen\">Fehlerquellen :<\/h2>\n<ul>\n<li>Eintrag in der \/etc\/fuse.conf mit dem Inhalt <strong>user_allow_other<\/strong> erstellt?<\/li>\n<li>Datei \/etc\/fuse.conf f\u00fcr autofs user lesbar ( autofs user in der Gruppe fuse )?<\/li>\n<li>Pfade richtig angegeben ( ggf. mit sshfs user@host:dir \/mountpoint testen)?<\/li>\n<li>Fuse Werkzeuge\u00a0 \/ SSHFS nicht installiert?<\/li>\n<li>Schreibrechte f\u00fcr autofs user im autofs Hauptverzeichnis gesetzt?<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/speefak.spdns.de\/oss_lifestyle\/ssh\/\">Rechtevergabe f\u00fcr SSH<\/a> Publicey Authentifizierung zu strickt oder falsch gesetzt?<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 id=\"User &amp; Gruppen ID f\u00fcr sshfs mounts\">User &amp; Gruppen ID f\u00fcr sshfs mounts<\/h2>\n<p>Um Dateisysteme mit Hilfe von sshfs unter anderen User und Gruppen IDs ( z.B. f\u00fcr Webserververzeichnisse auf SAS Speichern ) einzubinden, muss die User und Gruppen ID \u00fcber die Optionen -gid und uid angeben werden:<\/p>\n<pre class=\"lang:sh decode:true\">sudo sshfs -o gid=&lt;gid&gt;,uid=&lt;uid&gt; server@xxx.xxx.xxx.xx:\/folder\/to\/mount ~\/mount\/point<\/pre>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Info: SSHFS und Symlinks<\/h2>\n<p>Symlinks k\u00f6nnen nicht als Mount-Root verwendet werden. Unterverzeichnisse hinter Symlinks lassen sich hingegen ohne Einschr\u00e4nkungen mounten. Im folgenden Bespiel ist das Home Verzeichnis auf dem Host ein Symlink (\/home\/&lt;user-home-symlink&gt;)<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Direkter Mount auf einen Symlink schl\u00e4gt fehl:<\/strong><\/li>\n<li>\n<pre class=\"lang:default decode:true\">sshfs user@&lt;host&gt;:\/home\/&lt;user-home-symlink&gt; \/mnt\/&lt;sshfs-mountpoint&gt;<\/pre>\n<\/li>\n<li>&nbsp;\n<p>\u2192 Fehler: <code>Not a directory<\/code><\/p>\n<p>SSHFS pr\u00fcft den <strong>Mount-Root<\/strong> (user-home-symlink&gt;) streng. Handelt es sich dabei um einen Symlink, wird der Mount abgelehnt. Mount eines Unterverzeichnisses hinter dem Symlink ist m\u00f6glich:<\/li>\n<li>\n<pre class=\"lang:default decode:true\">sshfs user@&lt;host&gt;:\/home\/&lt;user-home-symlink&gt;\/&lt;no-symlink-dir&gt; \/mnt\/&lt;sshfs-mountpoint&gt;<\/pre>\n<\/li>\n<li>\u2192 Erfolgreich\n<p>Der Symlink wird auf dem Server intern aufgel\u00f6st, bevor das Unterverzeichnis ge\u00f6ffnet wird. Somit wird der Pfad auf den der Symlink verweist als absolute Pfad an sshfs \u00fcbergeben und enth\u00e4lt aus sicht von sshfs keine Symlink mehr. Die Optionen f\u00fcr Symlinks wirken nur innerhalb des Mounts<code>follow_symlinks<\/code>\u00a0und\u00a0<code>transform_symlinks<\/code>\u00a0und beeinflussen ausschlie\u00dflich Symlinks im bereits gemounteten Verzeichnis, nicht den Einstiegspunkt selbst.<\/li>\n<\/ol>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><em><a href=\"#overview\">Zur\u00fcck zur \u00dcbersicht<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2 id=\"Bugreport\">Bugreport : \/\/ OBSOLET seit Kernel 4.X tritt das Problem nicht mehr auf<\/h2>\n<ul>\n<li>Aufgrund aktiver Verbindungen k\u00f6nnen Probleme beim Wechseln in den Standby-Modus auftreten. Deshalb sollte autofs vor dem Wechseln in den STR Modus beendet und nach dem Aufwachen aus dem STR Modus wieder gestartet werden. In dem Verzeichnis <strong>\/etc\/pm\/sleep.d\/<\/strong> wird hierzu eine ausf\u00fchrbare Datei <strong>11_autofs<\/strong> mit folgendem Inhalt erstellt:\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true\">#!\/bin\/bash\r\ncase $1 in\r\n    suspend | hibernate)\r\n        echo \"stopping autofs service\" \r\n\tsudo service autofs stop\r\n        ;;\r\n    resume | thaw)\r\n\techo \"starting autofs service\"\r\n\tsudo service autofs start\r\n        ;;\r\n    *)  echo \"somebody is calling me totally wrong.\"\r\n        ;;\r\nesac\r\n<\/pre>\n<\/li>\n<li>Es kann vorkommen, dass automount nicht richtig beendet wird und der Prozess nicht beendet wird. Nach manuellem Beenden des automount Prozesses funktioniert der STR Modus wieder. Folgendes Script kann dazu verwendet werden.\n<pre class=\"theme:dark-terminal lang:sh decode:true \">#!\/bin\/bash\r\necho -e \"\\nautofs status : $(sudo service autofs status)\\n\"\r\n\r\n# stop autofs service\r\nsudo service autofs stop\r\n\r\n# force quit if autofs is already running\r\nsudo kill $(sudo service autofs status | cut -d \" \" -f4) &amp;&gt; \/dev\/null\r\n\r\n# force quit automount\r\nsudo kill $(cat \/var\/run\/autofs.pid) &amp;&gt; \/dev\/null\r\n\r\necho -e \"\\nautofs status : $(sudo service autofs status)\\n\"\r\n<\/pre>\n<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-2821 alignleft\" src=\"https:\/\/speefak.spdns.de\/oss_lifestyle\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/CC_BY_NC_SA.png\" alt=\"CC_BY_NC_SA\" width=\"65\" height=\"23\" \/><span style=\"font-size: 8pt;\"><span style=\"font-size: 10pt;\">by Speefak<\/span> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autofs ist ein auf dem Programm automount basierendes Werkzeug, um Netzwerkfreigaben bei Zugriff automatisch ins System einzuh\u00e4ngen und nach einer vordefinierten Zeit wieder aus dem System auszuh\u00e4ngen. 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